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Warum muss man Pferde beschlagen?
Im Gegensatz zu freilebenden Wildpferden, müssen und mussten unsere "Nutzpferde" anderen Ansprüchen an den Huf
beziehungsweise den ganzen Bewegunsapparat gerecht werden. Oft auf Asphalt oder auf harten Feldwegen unterwegs,
nützen sich die Hufe stärker ab als durch das natürliche Wachstum kompensiert werden kann - die Pferde gehen
"fühlig", im schlimmsten Fall lahm.
Darum ist ein effizienter Hufschutz erforderlich - hier hat sich das klassiche Hufeisen am besten bewährt. Weitere
Aufgaben die ein Hufbeschlag erfüllen soll sind:
- als Gleitschutz (auf eis im Winter wie auf Asphalt im Sommer)
- zur Korrektur von Stellungsfehlern
- zur Unterstützung von Bewegungsabläufen (Slidingbeschläge von Westernpferden, Beschläge bei Trabrennpferden, Gangpferdbeschläge)
- zur Unterstützung von Therapien bzw. zur Behandlung von Krankheiten (Spatbeschläge, Deckeleisen bei Hufkrebs,...)
Alternative Produkte haben sich nur bedingt durchgesetzt:
Hier gab es im Laufe der zeit verschiedenste Ansätze das Hufeisen durch Materialien wie Horn, Kork, Stroh oder Kunststoff zu ersetzen.
Die meisten Ansätze und Versuche verschwanden sehr schnell wieder in der Versenkung, weil sie entweder zu aufwendig oder zu teuer waren,
oder die an sie in der Praxis nicht gänzlich erfüllen konnten.
Aus eigener Erfahrung kann ich zum Beispiel sagen, dass diverse Kunststoffbeschläge trotz mancher, nicht von der Hand zu weisender Vorteile,
in der Praxis hier im Mühlviertel nur bedingt zu empfehlen sind, da sie den harten, steinigen Böden nicht lange genug standhalten.
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Lahrndorf 8 | A-4240 Waldburg | 0660 / 76 24 773 | hufschmied@epnet.at |
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