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Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Hufbeschlagens

Im Wandel der Zeit und mit den sich verändernden Ansprüchen an das Pferd, änderte sich auch der Hufschutz.
Schon vor der Erfindung des Hufeisens entwickelten sich verschiedenste Formen des Hufschutzes. Hufschuhe aus Bast, Leder oder Stroh werden bis in das erste Jahrtausend vor Christus zurückdatiert.

Wann genau das Hufeisen in seiner heutigen Form erfunden wurde bleibt ungewiss, dass seine Wurzeln nach Europa zurückgehen gilt aber als bewiesen.
In keltischen Ausgrabungsstätten wurden verschiedenste Werkzeuge, Hufnägel und Hufeisen gefunden, die um Christi Geburt zu datieren sind. Mit der Eroberung Galliens durch die Römer (ca. 52 v. Chr.) übernahmen diese das Hufeisen von den Kelten, änderten es aber entsprechend ihrer (schwereren) Pferde ab.

Erwähnt sei noch, das sich im Orient währenddessen der Hufbeschlag mittels Eisenplatten entwickelte. Auch die Hufeisen im „modernen“ Sinn wandelten sich stark über die Jahre. Brauchten früher schwere Ackergäule, die zur Feld-, und Waldarbeit herangezogen wurden, noch hohe Stollen und Griffe, so ist man heute bedacht, möglichst leichte und für das Pferd „angenehm zu tragende“ Beschläge zu verwenden:
Es kommen neben dem normalen Eisen noch Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff zum Einsatz.




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